Wähle einen Editor, der zu dir passt, installiere ihn und wende die wenigen Einstellungen an, die alles verändern.
Diese Lektion in Kodokon öffnenDa Code Text ist, würde technisch gesehen der Windows-Editor genügen. In der Praxis spart dir ein Code-Editor enorm viel Zeit und erspart dir Dutzende Fehler. Das ist kein Profiwerkzeug für Eingeweihte: Am meisten hilft er sogar am Anfang, weil er die Ausrutscher meldet, die dein Auge noch nicht erwischt.
Vier Funktionen rechtfertigen die Installation schon für sich allein. Die Syntaxhervorhebung zeigt Schlüsselwörter, Text und Zahlen in verschiedenen Farben: Ein Stück Text, das du nicht geschlossen hast, springt dir dann sofort ins Auge. Die automatische Einrückung richtet deinen Code aus, damit die Struktur lesbar bleibt. Die Autovervollständigung schlägt beim Tippen die Fortsetzung vor, was Tippfehler im Keim erstickt. Und die Fehlermarkierung hebt Probleme hervor, bevor du das Programm überhaupt gestartet hast.
Welchen sollst du nehmen? Für den Anfang nimm Visual Studio Code, oft VS Code abgekürzt. Er ist kostenlos, läuft unter Windows, macOS und Linux und ist mit Abstand der meistgenutzte: Jede Anleitung, die du liest, setzt ihn voraus. Lade ihn ausschließlich von der offiziellen Seite code.visualstudio.com herunter. Zwei Alternativen, falls du lieber etwas anderes möchtest: Zed und Sublime Text, beide leichtgewichtiger. Verbring keine drei Tage mit Vergleichen: Dein Editor ist nur ein Werkzeug, und du kannst jederzeit wechseln.
Die Installation hält keine Überraschungen bereit: Datei herunterladen, ausführen, die Standardoptionen annehmen. Unter Windows bietet dir ein Kontrollkästchen an, dem Rechtsklick-Menü einen Eintrag "Mit Code öffnen" hinzuzufügen: Setz das Häkchen, das ist wirklich praktisch. Beim ersten Start bietet dir der Editor ein helles oder ein dunkles Design an. Nimm das, was deinen Augen leichter fällt, weitere Folgen hat es nicht.
Und jetzt die wichtigste Gewohnheit dieser Lektion: Öffne immer einen Ordner, niemals eine einzelne Datei für sich. Nimm Datei, dann Ordner öffnen, und zeig auf deinen Projektordner. Der Editor zeigt dann den ganzen Verzeichnisbaum in einer Seitenleiste, kann über alle deine Dateien hinweg suchen und versteht, wie sie zusammenhängen. Eine einzelne Datei zu öffnen ist, als würdest du eine aus einem Buch gerissene Seite lesen.
{
"files.encoding": "utf8",
"files.eol": "\n",
"files.autoSave": "afterDelay",
"editor.tabSize": 2,
"editor.renderWhitespace": "boundary"
}